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Authentifizierung

SPF (Sender Policy Framework)

Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server im Namen einer Domain E-Mails versenden dürfen.

Das Sender Policy Framework (SPF, definiert in RFC 7208) ist ein Verfahren zur E-Mail-Authentifizierung. Der Domaininhaber veröffentlicht im DNS einen TXT-Record, der auflistet, welche IP-Adressen und Server berechtigt sind, Mail für seine Domain zu versenden.

Empfangende Mailserver prüfen bei eingehender Post, ob die sendende IP im SPF-Record der Absenderdomain steht. Steht sie dort nicht, gilt SPF als fehlgeschlagen.

Ein typischer Record sieht so aus:

ihre-domain.de.  IN  TXT  "v=spf1 include:_spf.google.com include:spf.protection.outlook.com -all"

Das abschließende -all bedeutet: Alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gilt als nicht autorisiert (Hard Fail). Eine wichtige Einschränkung ist das 10-Lookup-Limit: SPF erlaubt maximal zehn DNS-Abfragen bei der Auswertung. Wer dieses Limit überschreitet, riskiert einen permerror, der die gesamte Prüfung scheitern laesst.

SPF allein bietet keinen vollständigen Schutz vor Spoofing — erst im Zusammenspiel mit DKIM und DMARC entsteht eine belastbare Authentifizierung.

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