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Angriff & Risiko

Phishing

Betrugsmails, die Empfänger zur Preisgabe von Zugangsdaten oder zu schädlichen Handlungen verleiten.

Phishing ist der Versuch, Empfänger über gefaelschte oder taeuschende E-Mails dazu zu bringen, vertrauliche Daten preiszugeben (Passwoerter, Bankdaten) oder schädliche Handlungen auszuführen (Klick auf einen Link, Öffnen eines Anhangs, Ueberweisung).

E-Mail bleibt der mit Abstand häufigste Einstiegsvektor für Cyberangriffe. Phishing-Mails nutzen oft Spoofing, um den Absender vertrauenswuerdig erscheinen zu lassen, und imitieren bekannte Marken, Behörden oder interne Kollegen.

Technische Abwehr setzt auf mehreren Ebenen an: E-Mail-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC) verhindert das direkte Faelschen der eigenen Domain. Lookalike-Domain-Monitoring erkennt ähnlich geschriebene Betrugsdomains. Und organisatorisch hilft Awareness, also geschulte Mitarbeiter, die verdaechtige Mails erkennen.

Im NIS2-Kontext ist Phishing-Abwehr Teil des Risikomanagements nach § 30 — und ein erfolgreicher Phishing-Angriff kann ein meldepflichtiger Sicherheitsvorfall nach § 32 sein.

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